Barro Boote   

HANS BARRO Aluminium-Bootsbau


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das kleine Lexikon der häufigsten Fachbegriffe

Bootstechnik  Allgemein

Immer in Fahrtrichtung gesehen sind die Teile eines Bootes:
- Bug- die vordere Partie
- Heck- die hintere Partie
- Steuerbord- die rechte Seite
- Backbord- die linke Seite
- Heckspiegel- der Bordwand im Heck
- Steven- der mittlere Teil am Bordwand im Bug

Mittschiffs ist natürlich in der Mitte des Bootes.


Bootstechnik  Bootsausführungen:

Was bedeuten die Abkürzungen hinter der Bootsbezeichnung?

RB: Ausführung mit einfachem Bootsboden aus Riffelblech,
im Heck und Bug Auftriebsschotten, 1-2 Sitzbänke
HB: Ausführung mit einfachem Boden und Blindboden aus Lärchenholz,
im Heck und Bug Auftriebsschotten, 1-2 Sitzbänke
SL: Ausführung als Selbstlenzer mit Doppelboden aus Riffelblech:
Auftrieb durch Bodenluftzellen, im Bug ein offener Staukasten mit Blende, 
2 Sitzbänke

  Auftriebsschott

Eigentlich ist ein Schott eine wasserdichte Trennwand, die das Innere eines Schiffes in Abschnitte oder Kammern teilt. Man sagt aber auch Schott zu einer Kammer oder zu einem Kasten im Boot.

Bei BARRO-Booten sind Auftriebsschotten meist aus Aluminiumblech gefertigte Kasten im Bug und bei Booten ab ca. 3,50 m Länge auch im Heck, gefüllt mit Auftriebskörpern, die das Boot unsinkbar machen.

Auf Wunsch können die Auftriebsschotten mit Bootsbausperrholz, Holzrosten aus Lärche oder mit Wärmeschutzmatte belegt werden.

  Außenbordvorrichtung

Für den Einsatz von Außenbordmotoren wird bei BARRO-Booten der Heckspiegel beiderseits mit Platten aus speziellem, sehr haltbarem Bootsbausperrholz bzw. Kombiholz verstärkt und der Dollbord aus starkem Kastenprofil ausgebildet.

Bei größeren Außenbordern empfehlen wir zusätzlich eine Motorwanne.

  Belegung

Belegung sind Vorrichtungen am Boot, die dazu dienen, das Boot zu tragen, am Boot Seile und Leinen zu befestigen, u.s.w.

eine Öse (meistens am Bug oder am Heck) ist ein länglicher Griff, um das Boot zu tragen oder zur Befestigung von Leinen

ein Klampe ist ein Griff mit einem waagerechten Steg zum Festmachen von Anlegeleinen und von Hebebändern (beim Heben des Bootes mit einem Kran). Eine Klampe sieht aus wie der Großbuchstabe T mit 2 Füßen, ungefähr so - TT.
Der waagerechte Teil kann auch nach Wunsch gebogen sein.

eine Öse im Steven ist ein Ring, den man braucht, um einen Seil oder den Karabinerhaken von Trailerwinde zu befestigen.

Heißösen (oder Kranösen) sind Ösen zum hieven (heben) des Bootes mit einem Kran. Je nach Bootsgröße sind diese am Dollbord oder seitlich am Bootsboden angebracht.

  Blindboden

Blindboden ist ein loser, zusätzlicher Fußboden im Boot. Dieser wird bei Booten, die einen einfachen Bootsboden aus glattem Aluminiumblech haben, eingelegt.
Der Blindboden kann eine Plattenkonstruktion aus wasserbeständigem Bootsbausperrholz sein, oder auf Wunsch in Form eines Holzrostes aus Lärche.

  Dollbord

Dollbord (oder Sielbord) ist die oberste Kante der Bordwände. Bei BARRO-Booten ist dieser aus starkem Aluminiumrohr, die zugleich dem Boot zusätzliche Stabilität gibt.

  Riffelblech

(oder auch Raupenblech oder Warzenblech) ist ein strukturiertes Aluminiumblech.
Die rautenförmige Musterung macht die Oberfläche rutschsicher, auch beim Betreten mit nassen Stiefeln.

  Selbstlenzer

Das Wort "lenzen" oder "bilgen" bedeutet, Wasser aus einem Boot zu entfernen.

Selbstlenzer ist ein Boot, bei dem dies automatisch geschieht.

BARRO-Boote als Selbstlenzer haben einen Doppelboden, d.h. unten den eigentlichen Bootsboden und oberhalb des Bootsbodens einen zweiten, luft- und wasserdicht angeschweißten zweiten Boden aus rutschfestem Riffelblech.
Der obere Boden ist so weit nach oben angesetzt, daß er immer oberhalb der Wasseroberfläche bleibt.

Im Heck ist ein Lenzventil, den man bei Bedarf aufmachen kann. Dies ist sehr praktisch bei Booten, die auch beim Regen draußen an der Boje oder am Ufer liegen.

Zwischen den beiden Böden entstehen Luftkammern, die das Boot unsinkbar machen.
Bei selbstlenzenden Booten sind keine zusätzlichen Auftriebsschotten notwendig.

  Sicken

(man sieht auch öfters Sikken oder Siggen) sind rillenförmige Verstärkungen in Längsrichtung an den Bordwänden und am Bootsboden. Bei Flachbodenboote wirken die Sicken am Bootsboden zusätzlich wie kleine Führungskiele, so daß das Boot schön geradeaus läuft.

  Spanten

sind starke, im Bootsinneren angebrachte Aluminiumprofile, um die Formstabilität des Bootsrumpfes noch zu erhöhen.
Je nach Lage der Spanten spricht man von Querspanten oder Längsspanten.

  Vorschott (Bugschott) mit Blende

Bei selbstlenzenden Booten ist im Bug ein nach innen offener Staukasten für Anker und andere Geräte eingebaut.

Auf Wunsch kann das Vorschott auch als geschlossener Kasten mit abschließbarem Deckel ausgebildet werden.


Diese Seite wird demnächst überarbeitet - zu besseren Verständnis mit kleinen Bildern.


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oder schreiben Sie uns: eMail an: boote@barro.de

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Hans Barro Aluminium-Bootsbau
Steinweg 9 - D-89293 Kellmünz an der Jller
Tel. (08337) 75002 - Fax. (08337) 75005
Homepage www.barroboote.de

   

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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 05.02.2014.